BERTRANGE, Luxembourg & BERLIN--()--Im Jahr 2010 schloss sich euroscript mit einem starken Projekt-Konsortium für das äußerst ehrgeizige F&E-Projekt taraXŰ zusammen, um den Weg für die umfassende Nutzung der maschinellen Übersetzung (MT) bei konkreten kommerziellen Anwendungen zu bereiten.
„Das taraXŰ-Projekt bietet uns die völlig neue Möglichkeit, in einem auf den Menschen zugeschnittenen Umfeld auf die Verfahren der angewandten Wissenschaft zurückzugreifen. Die frühzeitige Einbeziehung menschlicher Übersetzer in den Entwicklungsprozess ist definitiv eine Erfolgsstrategie für die zusätzliche Verbesserung der Qualität der maschinellen Übersetzung“
Bis dato konnte im Rahmen des Projekts die erste fortgeschrittene MT-Umgebung entwickelt werden, die unter anderem Folgendes bietet:
- Corpus- und Übersetzungsmanagement
- Automatisierte Qualitätsanalyse der Ausgangs- und Zielsprache
- Automatische Auswahl der besten Übersetzung durch innovative Methoden
- Eine Web-Schnittstelle, mit deren Hilfe menschliche Übersetzer die maschinell erstellten Übersetzungen korrigieren und deren Qualität bewerten können
Im Vergleich zu anderen MT-bezogenen F&E-Projekten verfügt taraXŰ über eine sehr hohe praktische Relevanz. Das taraXŰ-System unterstützt ferner die Verwendung von aus der Nachbearbeitung resultierenden Korrekturen, um die Übersetzungsmaschinen kontrolliert zu verbessern. Dies geht weit über das gebräuchliche Verfahren hinaus, einfach immer mehr bilinguale Daten in die MT-Systeme einzugeben und darauf zu hoffen, dass die Leistung so gesteigert werden kann.
„Das taraXŰ-Projekt bietet uns die völlig neue Möglichkeit, in einem auf den Menschen zugeschnittenen Umfeld auf die Verfahren der angewandten Wissenschaft zurückzugreifen. Die frühzeitige Einbeziehung menschlicher Übersetzer in den Entwicklungsprozess ist definitiv eine Erfolgsstrategie für die zusätzliche Verbesserung der Qualität der maschinellen Übersetzung“, so Hans Uszkoreit, Wissenschaftlicher Direktor beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Leiter des Forschungsbereichs Sprachtechnologie des DFKI.
Das taraXŰ-System ist ein Forschungsprototyp. Es wurde für unterschiedliche Experimente im MT-Bereich herangezogen, an denen euroscript und zahlreiche andere Sprachdienstleister beteiligt waren. Zu den ersten interessanten vorläufigen Ergebnissen zählte die Feststellung, dass die Nachbearbeitung von maschinell erstellten Übersetzungen 26 % schneller ist als eine komplett neue Übersetzung.
Das taraXŰ-Projektkonsortium stützt sich auf Fachkenntnisse in den Bereichen Übersetzungsdienstleistungen, maschinelle Übersetzung und Bewertung, Sprachprüfungen, Sprachtechnologie und auf damit verbundenen Gebieten. Die Projektpartner sind Acrolinx, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), euroscript Deutschland und yocoy.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://taraxu.dfki.de/.
Die vollständige Version dieser Pressemitteilung finden Sie hier: http://www.euroscript.com/global/en/263/article/224/taraxu.html
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