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 D&B
06 Dezember 2012 11:56 PM Eastern Daylight Time 

D&B Global Year-end Review - die von D&B herausgegebene globale Übersicht zum Jahresende und Prognose für 2013 verweist auf schleppende, unsichere Wirtschaftsaussichten

Trotz Verbesserungen in der Geschäftswelt behindern die Krise in der Eurozone und steuer- und sozialpolitische Maßnahmen weiterhin die weltweite Konjunkturerholung, wobei verschuldungsbedingte Bonitätsherabstufungen in beispiellosem Umfang erfolgen

SHORT HILLS, New Jersey--(BUSINESS WIRE)--D&B (NYSE: DNB), der weltweit führende Anbieter von Wirtschafts- und Geschäftsinformationen, veröffentlichte heute die Ergebnisse seiner umfassenden Studie der globalen Wirtschaftsaussichten zum Jahresende, die in erster Linie auf einer Analyse der unternehmenseigenen Geschäftsdaten von D&B beruhen. Der Bericht enthält die Perspektive des Unternehmens nach Prüfung der globalen Geschäftslage 2012 sowie eine Vorschau für 2013 auf der Grundlage der Simulations- und Länderrisikoanalysen von D&B. Die Ergebnisse bestätigen nicht nur die bereits zu Jahresbeginn erwartete schleppende Erholung, sondern auch den starken wirtschaftlichen „Gegenwind“, der in vielen Märkten auch bis ins nächste Jahr zu spüren sein wird.

„Das sollte ihnen beim Navigieren durch ein Labyrinth von Herausforderungen und Risiken im Jahr 2013 und darüber hinaus zugute kommen.“

Seit Beginn der Erholung 2009 hat D&B die Schuldenbonität von 56 Ländern auf der Basis unserer umfassenden Variablen herabgestuft, davon 32 allein im Jahr 2012 -- die zweithöchste Zahl seit Beginn der Recherchen des Unternehmens. Darin spiegelt sich die Instabilität und Fragilität der Weltwirtschaft wider, die trotz der Verbesserungen im Geschäftsbereich weiterhin anhält.

„Die Erholung von der Großen Rezession von 2008 stellt viele Länder der ganzen Welt weiterhin vor große Herausforderungen“, erklärte Paul Ballew, Chief Economist bei D&B. „Vor diesem Hintergrund ist das Tempo von Bedeutung, mit dem Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb verändern und restrukturieren, die Effizienz und Anpassungsfähigkeit erhöhen, um besser auf künftige Wirtschaftsbedingungen vorbereitet zu sein. Nach unserer Statistik ist die finanzielle Verfassung der Geschäftswelt heute stärker als vor der Rezession. Bedauerlicherweise werden diese Verbesserungen jedoch durch sozialen und politischen Druck im In- und Ausland behindert, was die Interdependenz der heutigen Weltwirtschaft unterstreicht.“

Höhepunkte des D&B-Reports 2012 über die Weltwirtschaftslage und Aussichten

  • Weiterhin erhebliche Herausforderungen beim globalen Wirtschaftswachstum

    Zum Jahresbeginn 2013 steht die Geschäftswelt weiterhin vor einzigartigen Herausforderungen. Die Krise der Eurozone dominierte die Schlagzeilen im Jahr 2012, während politische Entscheidungsträger bestrebt waren, das Auseinanderbrechen der Eurozone zu verhindern. Gleichzeitig traten in den Entwicklungsmärkten Strukturprobleme zutage, die das Wachstum mittelfristig behindern könnten. Unglücklicherweise warten die meisten dieser Probleme vor dem Jahresbeginn 2013 noch auf eine Lösung.
  • US-Wirtschaft weiterhin langsam auf dem Weg der Besserung

    Die US-Wirtschaft hat sich im gesamten Jahr 2012 langsam und stockend erholt, gestützt durch den Aufschwung im Unternehmenssektor, aber geschwächt durch die Staatsverschuldung. Der Unternehmenssektor ist in besserer finanzieller Verfassung als in den letzen Jahren und der Wohnungsmarkt hat den Tiefpunkt durchschritten. Die Immobilienpreise erholen sich langsam und es entstehen neue Arbeitsplätze. Anfang 2012 sagte D&B als einer der ersten Analysten eine Erholung des Wohnungsmarktes voraus. Auf der Grundlage unternehmenseigener Daten veröffentlicht D&B auch einen monatlichen „Small Business Health Index“, der weiterhin ein führender Indikator der Wirtschaftsleistung ist.
  • Makroökonomische Bedingungen in Europa weiterhin Grund zur Sorge

    Sparmaßnahmen im Inland, steigende Arbeitslosigkeit und eine Verlangsamung der Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen im Ausland hatten 2012 negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. Die Aussichten für 2013 sind weiterhin unsicher und in den meisten europäischen Märkten mit erheblichen Risiken behaftet.
  • 2012 wurden nur sieben Länder in der verschuldungsbasierten Bonitätseinstufung von D&B höher eingestuft.

    Die vorherrschenden Probleme der Schuldenkrise in Europa führten dazu, dass diese Region die schwächsten Leistungen erzielte und die höchste Zahl an Herabstufungen aufwies. Die Hälfte der Länder wurde 2012 mindestens einmal herabgestuft.
  • Weltwirtschaftswachstum weiterhin schwächer

    Die reduzierte europäische Nachfrage nach Waren aus China hat viele Entwicklungsmärkte unter Druck gesetzt. In Kombination mit wirtschaftlichen Problemen in den einheimischen Märkten blieb die wirtschaftliche Leistung einer Reihe von Schwellenländern hinter den Erwartungen zurück, was sich wiederum in einem Welleneffekt auf viele rohstoffreiche Länder auswirkte.

„Während in allen Weltwirtschaftsregionen weiterhin Grund zur Sorge besteht, war 2012 dennoch ein Jahr, in dem Unternehmen sich an die Realitäten einer schleppenden und langwierigen Erholung anpassten“, sagte Ballew. „Das sollte ihnen beim Navigieren durch ein Labyrinth von Herausforderungen und Risiken im Jahr 2013 und darüber hinaus zugute kommen.“

D&B veröffentlicht seine Übersichten über die Auswirkungen makroökonomischer Trends in der globalen Geschäftswelt mehrmals pro Jahr. D&B nutzt seine unternehmenseigenen globalen Geschäftsdaten zur Zusammenstellung von Erkenntnissen über makroökonomische Trends, globale und länderspezifische Naturkatastrophen mit hohen Auswirkungen und allgemeine Wirtschaftsbedingungen. Der Wirtschaftsbericht der Jahresmitte ist verfügbar unter http://www.dnb.com/content/dam/US/dnb/resource-center/reports/report-global-economic-outlook-2012-12.pdf

Über Dun & Bradstreet® (D&B)

Dun & Bradstreet (NYSE:DNB) ist der weltweit führende Anbieter von Wirtschafts- und Geschäftsinformationen, auf deren Grundlage Firmen seit 171 Jahren vertrauensvoll Entscheidungen treffen können - Decide with Confidence®. Die globale Wirtschaftsdatenbank von D&B enthält mehr als 215 Millionen Geschäftsdaten. Die Datenbank wird durch den unternehmenseigenen DUNSRight® Quality Process unterstützt, der die Kunden von D&B mit hochwertigen Geschäftsinformationen versorgt. Diese bilden die Grundlage unserer globalen Lösungen, auf die sich unsere Kunden bei erfolgskritischen Geschäftsentscheidungen verlassen.

D&B bietet Lösungssätze, die sehr unterschiedliche Anforderungen von Kunden weltweit erfüllen. Die Kunden nutzen die D&B Risk Management Solutions™ zur Reduzierung von Kredit- und Lieferrisiken, Steigerung des Cashflows und Erhöhung der Rentabilität. D&B Sales & Marketing Solutions™ sollen die Umsätze von neuen und bestehenden Kunden steigern, und D&B Internet Solutions™ sollen dafür sorgen, dass potenzielle Leads schneller zu echten Kunden werden, indem die zuständigen Mitarbeiter Unternehmen, Führungskräfte und Branchen im Internet recherchieren können.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.dnb.com.

Die im „Year-end Economic Update“ enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung dar, sondern es sind lediglich allgemeine Angaben, die nicht zu Investitionszwecken heranzuziehen sind und nur die Ansichten des Verfassers zum angegebenen Zeitpunkt widerspiegeln.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Kontakte

Kontaktperson für Medienvertreter:
Dun & Bradstreet
Patricia Colpitts, 512-578-8016
colpittsp@dnb.com
oder
Kontaktperson für Anleger:
Dun & Bradstreet
Roger Sachs, CFA, 973-921-5914
sachsr@DNB.com

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