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04 Dezember 2012 09:00 AM Eastern Daylight Time 

Klinische Studienergebnisse über die Anwendung des PICSO®-Systems von Miracor zeigen Potenzial zur Behandlung von schwerem Herzinfarkt (STEMI) und erscheinen in der Dezemberausgabe des Journal of Interventional Cardiology

Erfolgreiche Einführung des PICSO®-Katheters und Verabreichung der PICSO®-Therapie zur Verbesserung der Myokardialperfusion nach primärer perkutaner Koronarintervention (PCI) wurde bei 10 STEMI-Patienten über die Studienzieldauer von 90 Minuten aufrecht erhalten.

Journal of Interventional Cardiology

„Eine primäre PCI allein reicht bei etwa 40 Prozent der Patienten mit schwerem Herzinfarkt nicht aus, um das Risiko wiederkehrender kardiovaskulärer Vorfälle zu eliminieren. Diesen Patienten könnte mit PICSO geholfen werden.“

Jon H. Hoem, CEO, Miracor Medical Systems

WIEN--(BUSINESS WIRE)--Miracor Medical Systems GmbH gab heute bekannt, dass das Journal of Interventional Cardiology die klinischen Behandlungsergebnisse von 10 Probanden seiner nicht-randomisierten Sicherheits- und Machbarkeitsstudie „Prepare PICSO®“ veröffentlicht hat. Diese Patienten mit stabiler Angina pectoris wurden nach einer primären PCI (perkutane Koronarintervention oder Angioplastie) mit PICSO® (Pressure-controlled Intermittent Coronary Sinus Occlusion) behandelt. (Klicken Sie hier, um eine Videoanimation zu PICSO® zu sehen.) Der wissenschaftliche Leiter der Studie war Prof. Dr. med. Jan Piek und als Erstautor fungierte Dr. Tim van de Hoef, beide vom Academic Medical Center in Amsterdam, den Niederlanden.

„Selbst nach erfolgreicher Koronarangioplastie leiden zwei von fünf STMI-Patienten an einer suboptimalen myokardialen Reperfusion und diese inakzeptable Häufigkeit hat oft gravierende Konsequenzen für die Patienten, wie z. B. Tod und Herzversagen“

„Die Ergebnisse unserer Studie “Prepare PICSO„zeigen, dass die Einführung des PICSO-Impulskatheters über die Femoralvene zeitgerecht erfolgen kann, und dass sich PICSO während einer elektiven PCI ohne ungünstige Vorfälle durchführen lässt“, sagte Prof. Piek. „PICSO könnte ein signifikanter medizinischer Fortschritt werden: Jüngere STEMI-Patienten zwischen 45 und 65 Jahren brauchen diese Technologie als ergänzendes Verfahren nach einer PCI, um weitere Komplikationen zu vermeiden (einschließlich Herzversagen). Diese treten bei etwa 40 Prozent solcher Patienten trotz einer erfolgreichen PCI auf.“

„Selbst nach erfolgreicher Koronarangioplastie leiden zwei von fünf STMI-Patienten an einer suboptimalen myokardialen Reperfusion und diese inakzeptable Häufigkeit hat oft gravierende Konsequenzen für die Patienten, wie z. B. Tod und Herzversagen“, sagte Jon H. Hoem, CEO von Miracor. „Diese Ergebnisse der Prepare PICSO-Studie haben die Grundlage für eine umfangreichere Studie namens 'Prepare RAMSES' an 40 Patienten gelegt, die derzeit läuft. Sie wird den Erwartungen zufolge nachweisen, dass PICSO die Blutzufuhr zum Myokradgewebe signifikant verstärkt. Dieses ist bei Patienten, die einen schweren Herzinfarkt erlitten hatten, selbst nach erfolgreicher PCI noch stark unterversorgt“, so Hoem weiter.

Das von Fachkollegen rezensierte Journal of Interventional Cardiology ist eine Pflichtlektüre für Kardiologen, die ihre Fähigkeiten in der Diagnose, Untersuchung und Behandlung von Patienten mit kardiovaskulären Krankheiten auf dem neuesten Stand halten wollen.

Über PICSO®

Die rechtzeitige myokardiale Reperfusion mittels primärer perkutaner Koronarintervention (PCI) ist nach wie vor die wirksamste Behandlung, um die Ausdehnung eines Infarktes zu begrenzen, linksventrikuläres Remodeling zu verringern den Behandlungserfolg im Anschluss an einen ST-Hebungsinfarkt (STEMI) zu verbessern. Doch auch bei optimaler primärer PCI-Versorgung bleibt das Mortalitäts- und Morbiditätsrisiko nach einem STEMI-Vorfall hoch. Offensichtlich ist die PCI allein nicht ausreichend, um das Risiko zukünftiger kardiovaskulärer Vorfälle vollends zu beseitigen. Mit dem PICSO®-Impulssystem (Pressure-controlled Intermittent Coronary Sinus Occlusion) von Miracor steht ein neuartiger und innovativer Ansatz zur Verringerung der myokardialen Verletzung und zur Wiederbelebung des ischämischen Myokards zur Verfügung. Erste klinische Ergebnisse zeigen positive Wirkungen auf die Häufigkeit gravierender Herzvorfälle (Major Adverse Cardiac Event, MACE) und Restenose sowie auf das Langzeitüberleben ohne weitere Vorfälle. Das PICSO®-System besteht aus der Miracor PICSO®-Impulskonsole und dem Miracor PICSO®-Einweg-Impulskatheter.

Über Miracor Medical Systems GmbH

Das in Privatbesitz befindliche Unternehmen mit Sitz in Wien, Österreich, arbeitet an der Kommerzialisierung der einzigartigen und möglicherweise bahnbrechenden Technologie PICSO® zur Behandlung von akutem Koronarsyndrom (ACS), Herzversagen und Herzchirurgiepatienten. Das Unternehmens hat sich zum Ziel gesetzt, PICSO® als Standardbehandlung für Herzinfarktpatienten zu etablieren, um deren Lebensqualität zu verbessern. Das Marktpotenzial von PICSO® liegt zunächst bei rund 40 Prozent aller pro Jahr behandelten ACS-Patienten, was mehr als 350.000 Patienten in den USA und in Europa entspricht. Das Miracor PICSO®-Impulssystem besitzt die CE-Kennzeichnung und kann in koronaren Revaskularisierungsverfahren nach einem Myokardinfarkt und anderen akuten Koronarsyndromen eingesetzt werden, um den Druck im Herzvenensystem zeitweilig zu erhöhen. In den USA ist die Technologie derzeit nur zu Forschungszwecken zugelassen.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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